Gedok a46 und Gäste

Museumsbesuch mit der Kunsthistorikerin Sigrid Blomen-Radermacher

Museumsbesuch

Führung durch die Ausstellung
„BILD MACHT RELIGION
Kunstmuseum Bochum
Kortumstr. 147
44777 Bochum

Samstag, 12. Januar 2019 um 15 Uhr
Treffpunkt: ca. 14:45 im Foyer
Die Führung dauert ca. 90 Min.

Eintritt; 5 Euro

Die Kosten der Führung werden von der GEDOK A46 übernommen.

Gäste sind herzlich willkommen!

Bitte Anmelden

Zur Erleichterung der Organisation bitten wir um vorherige Anmeldung unter: hanne.horn@hhu.de
Betreff: Museumsbesuch am 12. Januar 2019

Hier besteht wieder die Möglichkeit, mit einem oder mehreren Gruppenticket’s, sowie die Fahrt nach Münster 2018, günstik und zusammen nach Bochum zu fahren.

Die Gruppe trifft sich ca. 14:45 Uhr im Foyer

„BILD MACHT RELIGION“

Aktuell im Kunstmuseum Bochum

BILD MACHT RELIGION
zwischen Verehrung, Verbot und Vernichtung
13 Okt 2018———24 Feb 2019

Der Umgang mit Bildern in Religion und Kunst ist ambivalent: Zum einen ermöglichen Bilder, etwas zu sehen, was anders nicht zu sehen ist – zum Beispiel Heilige, Götter oder transzendente Wesen. Bilder können dabei etwas Anziehendes haben; sie können faszinieren und begeistern. Zum anderen zeigen Bilder etwas, das vielleicht besser im Unsichtbaren bleiben möge – nicht nur, weil das Gezeigte furchterregend ist, sondern weil es mit dem Bild identifiziert werden und eine Macht entfalten kann, die sich der menschlichen Kontrolle entzieht.
Die Ausstellung „BILD MACHT RELIGION: Kunst zwischen Verehrung, Verbot und Vernichtung“ thematisiert diese zwiespältige Rolle von Bildern, Statuen und anderen Darstellungsformen. Gezeigt werden Arbeiten von Joseph Beuys, Berlinde De Bruyckere, Lalla Essaydi, Nicola Samorì, Michael Triegel, Andy Warhol, Ben Willikens und anderen internationalen Künstler/innen der Gegenwart. Dazu kommen historische Objekte aus verschiedenen religiösen Traditionen, die sich in verschiedenen Weisen mit der „Bilderfrage“ befassen.
Dabei wird deutlich, dass Religionen nicht pauschal als entweder „bilderfreundlich“ oder „bilderfeindlich“ zu verstehen sind, sondern dass die Ambivalenz im Umgang mit Bildern sich quer durch die Religionen zieht. Aber auch die Kunst der Gegenwart hat eine Sensibilität für die Anwesenheit des Abwesenden und die Abwesenheit des Anwesenden ausgebildet.